Sollte man einmal nicht in Hamburgs Remmidemmi-Bezirken unterwegs sein, sondern sich im schönen Westen der Stadt bewegen, empfehle ich euch einen Ort, der in unserer, mit schönen Ausblicken verwöhnten Hansestadt, seinesgleichen sucht: Ponton Op’n Bulln heißt unser heutiges Ausflugsziel, welches ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.
Was einst als Würstchen- und Kaffeebude in bester Lage auf dem Fähranleger Blankenese begann, hat sich unterdessen durch Professionalität, Phantasie und Engagement für den Gast zu einem originellen Café - tagsüber und Kleinst-Restaurant - in den Abendstunden, gemausert.
Der besondere Charme dieser Location ist das “Sitzen auf dem Wasser”. An den ca. 80 Außenplätzen fahren sie alle in 100 m Abstand vorbei – die Kreuzfahrer, Containerriesen Segelschiffe und alles, was sich auf dem Wasser bewegen kann.
Die hier arbeitende Crew bietet - mit norddeutschem Charme - den Sehleuten tagsüber Kaffee und hausgebackenen Kuchen, sowie Suppen, Salate und einfache Gerichte an und versorgt den Gast neben Getränken aller Art mit Decken, damit der Wind oder die Abendkühle ein Frösteln gar nicht erst aufkommen lässt.
Abends überraschen die Wirtin, Manuela Gehrmann, und ihr Koch ihre Gäste mit abwechslungsreichen Gerichten und guten Weinen. Fern ab von Convenience-Food und Schnell-schnell-Essen werden hier große und kleine Leckereien, für jeden Geldbeutel frisch zubereitet.
Es grünt so grün im Sommer aus unzähligen Blumentöpfen und -kübeln. Schnell kommt das Gefühl auf, man säße im heimischen Garten – wenn da nicht der breite Strom wäre, der die Schiffe in den Hafen oder Richtung See trägt.
Übrigens, man kann hier auch feiern - entweder auf den mittlerweile legendären Pontonfêten oder man lässt sich gar ein eigenes Fest dort ausrichten! Fast alles ist möglich.
Hier Kaffee trinken oder ein Bierchen zischen ersetzt eine Woche Urlaub. Ich unterziehe diese Aussage regelmäßigen Tests!!


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… und wie gehts dahin??
Mit der Linie S1 und vielen HVV-Bussen bis Bahnhof Blankenese. Weiter mit dem 48er Bus, genannt Bergziege. Bis zur Station Strandweg/Landungsbrücke. Dann sind es noch 3 min per pedes.
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Robert - Wie wahr, wie wahr!
Ich kann deinem Artikel nur voll zustimmen.
Seit vielen Jahren pilgere ich – obwohl ich auch mit ‘Blick’ wohne – zu jeder Tageszeit auf den Ponton. Immer wieder freundliche Aufnahme durch die Wirtin und ihr Personal; immer wieder nette Kontakte.
Für mich und zahlreiche Stammgäste ein traumhafter Ort – besonders bei Sonnenuntergang…